hier schönzureden. Eine Sache darunter ist Curling - oder Eisstockschiessen, wie man in Deutschland auch sagt.Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich immer ein bisschen grinsen musste, wann man im Fernsehen den Curlern dabei zugeschaut hat, wie sie wie irr vor der Granitkugel rumgeschrubbt haben. Aber wir sind ja offen für alles Neue und nahmen daher gerne die Einladung von Rémy zu einer Einführung ins Curling an.
So traf sich also letzten Samstag ein lustiges Grüppchen aus alt und jung verschiedenster Nationalitäten, um sich dieser uns doch recht fremden Sportart anzunähern.

Die ersten Versuche, kniend mit dem Stein nach vorne zu gleiten, erwiesen sich als ziemlich wackelig. Gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu finden - und zu halten!
Nach ein paar Probestössen, formten wir 2 Teams aus jeweils 4 Personen und begannen zu spielen. Das Prinzip ist ein bisschen wie Bocchia nur ohne Schweinchen. Man versucht, den Stein so gut wie möglich in die Mitte des Kreises zu platzieren. Und dann darf man hoffen, dass er nicht von einem gegnerischen Stein wieder rausgekickt wird.
Es wurde richtig gut und hat viel Spass gemacht, vor allem, da mein gelbes Team am
Ende gewonnen hat.Dies hatte allerdings zur Folge, dass ich meine Gegenspielerin danach einladen musste, denn beim Curling gilt: wer gewinnt, gibt dem Verlierer einen aus!
Vielleicht sollte ich mich beim nächsten Mal nicht so ins Zeug legen :)
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