Aber wir bilden uns ein, dass es langsam besser wird. Und schlafen koennen wir jetzt auch schon etwas besser und laenger und sogar and die Flasche gewoehnen wir uns... naja, der Hunger treibt's halt rein. Ist ja auch nur fuer Notfaelle, sonst darf weiterhin an Mama-Milchkuh genuckelt werden.
Tuesday, October 23, 2007
Knuts Freundin
Ja, jetzt ist doch unsere kleine Lilly schon 3 Monate und gar nicht mehr so klein... und wiegt schon mehr als 2 Sack Mehl!! Ruckzuck geht das. Alles entwickelt sich praechtig, bis auf den Darm, der weiterhin Schwierigkeiten macht. Aber mit solchen Blaehungen kann man wenigstens prima Whirlpool beim Baden machen :)
Aber da es ja hier nun wieder Winter wird (die Winterr
eifen sind schon aufgezogen und durch die grosszuegige Hilfe eines netten jungen Mannes steht auch das Zelt schon), muessen wir unsere kleine Maus jetzt auch entsprechend anziehen. Und da ihr Papa ja schon mit einem Eisbaer Freundschaft geschlossen hat, dachten wir, dass dieses Herbstoutfit doch prima passt. Eisbaerchen Knut wuerde sich ueber so eine suesse Freundin sicher freuen :)
Friday, September 07, 2007
Lilly ist da!
Am 24. Juli um 15:18 kam sie per Kaiserschnitt zur Welt. Die Schwangerschaft verlief einwandfrei aber der
kleine Dickschädel wollte sich einfach nicht rumdrehen. Naja, so hatten wir wenigstens ein paar Tage mehr gemeinsam. Die Tage im Krankenhaus waren recht anstrengend, da wir gerade eine Hitzewelle hatten, und der Mutter + Kind Flügel des Krankenhauses keine Klimaanlage hat. Aber F
reitags durften wir dann endlich nach Hause und Samstag kamen auch schon meine Eltern zur Verstärkung angereist. Tja und seit da werden unsere Tage von Lilly bestimmt. Für sie zählt im Moment eben nur "input" und "output" und von beidem eine Menge! Seit 3 Wochen leidet die kleine Maus leider und Blähungen und Koliken. Das ist mal gar kein Spass, aber wir hoffen jeden Tag auf Besserung. Letzten Dienstag musste Martin dann los nach Kandahar. Das
war kein leichter Abschied. Aber mit email und Webcam geht die Kommunikation ganz gut und so er kann Lilly auch ab und zu auch sehen.
Morgen reist nun auch noch meine Mutter ab, und dann
sie wir beide auf uns allein gestellt. Endlich sturmfrei ;) Aber wir haben ja so viele nette Tanten, die uns mit Essen versorgen und die wir besuchen gehen können, und dann ist da ja noch der Baby_Massagekurs und 2 x die Woche Cardio-Poussette, da kann's uns ja gar nicht langweilig werden. So, jetzt wollen wir mal wieder was essen!!
Mahlzeit!
Sunday, July 22, 2007
Fast geschafft!
Und für alle, die sich beschwert haben, dass es keine Bauchfotos gibt, haben wir extra noch eins geschossen!
Sunday, July 15, 2007
Hinter Gittern
Da wir ja beide jetzt seit einiger Zeit frei haben, haben wir beschloss
en, einen kleinen Ausflug zum Lac St-Jean zu machen. Mit grösseren Expeditionen ist ja leider nix mehr, und auch die 3 1/2h Stunden nach St-Félicien waren bei mir schon am Limit. Aber ich wollte schon lange zu dem "Zoo Sauvage" in St-Félicien und so haben wir einen 3-Tages Trip
draus gemacht. Da wir sehr sehr spontan am Mittwoch beschlossen haben, am Donnerstag loszufahren, war es ein bisschen langwierig, ein Hotelzimmer zu finden, aber in der Auberge des Berges kamen wir dann doch noch unter - ein bisschen spartanisch, aber zweckmässig. In der Gegend gibt es aber ehrlich gesagt nicht viel, ausser Blaubeeren und eben dem Zoo. Es sei denn, man ist Hobby-Angler, dann kann man da schon Urlaub machen...

Freitag morgen ging's dann zum Zoo. Ich bin ja eigentlich kein Zoo-Fan, aber jeder sagte mir, dass dieser Zoo so toll sei. Und
das stimmt auch. Denn sie haben keine superexotischen Tiere in kleinen Käfigen, sondern nur Arten, die in den nördlichen Regionen heimisch sind. Und diese auch weitgehend freilaufend, oder in wirklich artgerecht grossen Gegehen - ok, bis auf die Eisbären vielleicht. Ansonsten läuft man auf hohen Stegen über die Gegehe oder fährt safari-like in einem vergitterten Zug durch's Gelände.
Und es war wirklich schön, Kanada's Fauna mal hautnah und lebend zu sehen und nicht immer nur als roadkill am Strassenrand!
Abgesehen von den fiesen Moskitostichen, die ich mir bei der Ochsenfroschfütterung zugezogen habe, war es ein sehr schöner Tag.
Samstag auf unserem nach Hause Weg wollten wir eigenlich noch das historische Dorf Val Jalbert ankucken, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Naja ein anderes Mal eben...
Friday, June 29, 2007
Turbulente Zeiten
Während hier in Québec die meisten Leute jetzt die Sommerzeit und die damit verbundenen Ferien geniessen, wird unser Leben jeden Tag ein bisschen aufregender. Die Ankunft des Babys und der Abflug von Martin nähern sich mit Riesenschritten.
Letzten Freitag war hier im Kongresszentrum ein Tag für die Familien der Soldaten, die diesen Sommer nach Afghanistan gehen. Da ich noch arbeiten musste kam ich erst abends zum offiziellen Teil der Veranstaltung an. Es war schon sehr beeindruckend, die 2300 Männer und Frauen alle in beige auf einem Haufen zu sehen. Nach zahlreichen Reden sämtlicher Amt- und Würdenträger, gab es dann noch eine Parade durch die Stadt. Schon Tage vorher waren grosse Protest-Demonstrationen angesagt worden, aber glücklicherweise blieben diese Proteste verbal... wohl auch dank des grossen Polizeiaufgebotes. Wir standen allerdings direkt neben Rick Hillier und seinem Bodyguard, so dass wir praktisch unseren eigenen Personenschutz hatten!
Martin musste den ganzen Abend Stéphane Dion, den Chef der Opposition "babysitten", wovon er weniger begeister war, aber um halb 10 wurde auch der in seine Limousine gesetzt und nach Hause gefahren.
Es war ein sehr beeindruckender Abend, der die ganze Mission für uns Mädels noch ein bisschen reeller gemacht hat. Es wird langsam ernst. Die ersten beiden Kisten sind schon unterwegs nach Kandahar und der Rest häuft sich bei uns im Keller und wartet darauf, gepackt zu werden.
Jetzt muss noch der ganze Verwaltungskram organisiert werden. Die Generalvollmacht haben wir bereits vom Notar machen lassen, den beglaubigten Brief, dass ich alleine mit unserem Kind verreisen darf, habe ich auch. Aber es gibt noch viele Kleinigkeiten zu regeln, wie Versicherungen und Bankangelegenheiten.
Und neben all dem wird mein Bauch immer runder. Am 10. Juli habe ich meinen letzten Arbeitstag. Langsam hab ich auch ehrlich gesagt genug vom Schwangersein. Der Bauch ist halt doch immer im Weg (vor allem beim Cookies backen!) und macht so banale Dinge wie Schlafen, Pediküre oder Autofahren zum Abenteuer. Und wenn ich meinen Bauch so in Bewegung sehe, fühle ich mich schon öfters an Sigourney Weaver in Alien oder and TFI Friday's Freak or Unique erinnert! Aber mit etwas Glück ist das alles ja in ein paar Wochen vorbei. Obwohl es dann ja erst richtig losgeht.... Aber immerhin hab ich dann die Unterstützung meine Eltern hier. Die sind ja zur Zeit noch in Ottawa im Trainingscamp :)
Jaja, so ist das zur Zeit bei uns. So war ich auch ganz überrascht als Martin mich letzt Woche fragte, was ich denn an meinem Geburtstag machen wolle. Den hatte ich doch bei dem ganzen Trubel total vergessen!!
Aber trotz allem finden wir immer noch Zeit für einen Abend bei Freunden, ein BBQ bei uns oder einfach nur im Liegestuhl auf der Terrasse die Sonne geniessen.
Letzten Freitag war hier im Kongresszentrum ein Tag für die Familien der Soldaten, die diesen Sommer nach Afghanistan gehen. Da ich noch arbeiten musste kam ich erst abends zum offiziellen Teil der Veranstaltung an. Es war schon sehr beeindruckend, die 2300 Männer und Frauen alle in beige auf einem Haufen zu sehen. Nach zahlreichen Reden sämtlicher Amt- und Würdenträger, gab es dann noch eine Parade durch die Stadt. Schon Tage vorher waren grosse Protest-Demonstrationen angesagt worden, aber glücklicherweise blieben diese Proteste verbal... wohl auch dank des grossen Polizeiaufgebotes. Wir standen allerdings direkt neben Rick Hillier und seinem Bodyguard, so dass wir praktisch unseren eigenen Personenschutz hatten!Martin musste den ganzen Abend Stéphane Dion, den Chef der Opposition "babysitten", wovon er weniger begeister war, aber um halb 10 wurde auch der in seine Limousine gesetzt und nach Hause gefahren.
Es war ein sehr beeindruckender Abend, der die ganze Mission für uns Mädels noch ein bisschen reeller gemacht hat. Es wird langsam ernst. Die ersten beiden Kisten sind schon unterwegs nach Kandahar und der Rest häuft sich bei uns im Keller und wartet darauf, gepackt zu werden.
Jetzt muss noch der ganze Verwaltungskram organisiert werden. Die Generalvollmacht haben wir bereits vom Notar machen lassen, den beglaubigten Brief, dass ich alleine mit unserem Kind verreisen darf, habe ich auch. Aber es gibt noch viele Kleinigkeiten zu regeln, wie Versicherungen und Bankangelegenheiten.
Und neben all dem wird mein Bauch immer runder. Am 10. Juli habe ich meinen letzten Arbeitstag. Langsam hab ich auch ehrlich gesagt genug vom Schwangersein. Der Bauch ist halt doch immer im Weg (vor allem beim Cookies backen!) und macht so banale Dinge wie Schlafen, Pediküre oder Autofahren zum Abenteuer. Und wenn ich meinen Bauch so in Bewegung sehe, fühle ich mich schon öfters an Sigourney Weaver in Alien oder and TFI Friday's Freak or Unique erinnert! Aber mit etwas Glück ist das alles ja in ein paar Wochen vorbei. Obwohl es dann ja erst richtig losgeht.... Aber immerhin hab ich dann die Unterstützung meine Eltern hier. Die sind ja zur Zeit noch in Ottawa im Trainingscamp :)
Jaja, so ist das zur Zeit bei uns. So war ich auch ganz überrascht als Martin mich letzt Woche fragte, was ich denn an meinem Geburtstag machen wolle. Den hatte ich doch bei dem ganzen Trubel total vergessen!!
Aber trotz allem finden wir immer noch Zeit für einen Abend bei Freunden, ein BBQ bei uns oder einfach nur im Liegestuhl auf der Terrasse die Sonne geniessen.
Sunday, May 13, 2007
Nix geht über ein gutes deutsches Frühstück
Auch wenn man sich nach über 2 Jahren hier an fast alles gewöhnt hat, so manches vermisst man halt doch. Und bei einer Sache sind sich da so ziemlich alle Deutschen einig: Laugenbrezeln! Die gibt es hier nun wirklich nirgendwo. Daher hab ich meine Bäckermütze aufgesetzt und selbst gebacken. Aber da alleine essen ja nur dick und unglücklich macht, habe ich mir ein paar andere Mädels, die auch auf Brezel-Entzug sind, eingeladen. Und so waren wir dann am letzten Sonntag zu 10. und haben so richtig schön deutsch gefrühstückt. Ausser den Brezeln gab's noch Hefezopf, Schwarzwälder-Kirsch-Muffins, Obatzda, gefüllte Eier, Obstsalat, Aachener Pflümli und vieles vieles mehr. 4 h lang wurde nur gegegessen und geschwätzt bevor dann alle langsam wieder zu Kind und Kegel nach Hause abgewandert sind. Das Frühstück war ein voller Erfolg! So ein bisschen Heimatgeschmack tut halt doch gut...
Wednesday, April 18, 2007
Flucht nach La Malbaie
Inzwischen ist Martin schon in Alberta und ich wieder brav bei Arbeit, Geburtsvorbereitungskurs und Aquaform-prénatal - es darf einem ja nicht langweilig werden!!
Wenn dir der Himmel auf den Kopf fällt
Nachdem wir jetzt ja in unserem Haus ein paar kleine räumlicher Veränderungen vornehmen müssen, gab es jetzt keine Ausrede mehr. In unserem Basement musste eine Decke her. Kann ja so schwer nicht sein... 1 Woche, viel Frust, nochmehr Schimpfwörter, ca. 5 Fahrten zum Baumarkt und einen halb abgesäbelten Daumen später, war es vollbracht. Jetzt haben wir eine schöne abgehängte Decke, das Büro ist eingerichtet, der Daumen verheilt und hoffentlich der Wert des Hauses ein bisschen gesteigert! Jetzt kann ich mich also endlich dem Kinderzimmer widmen mit Coral Gold und Poppy Glow!
Monday, February 26, 2007
Keine Nacht im Eishotel
Es ist ein sehr beeindruckender Bau, aber so ganz ehrlich, mich reizt es so absolute gar nicht, eine eiskalte Nacht dort zu verbringen. Man bekommt zwar einen Schlafsack, der einen bis -40 Grad warmhält, aber wenn man nachts aufs Klo muss, dann überlegt man sich das besser 2 x, denn die beheizten Toiletten sind dann doch einen kleinen kalten Fußmarsch entfernt. Wer trotz alle dem sagt, das muss man mal gemacht haben, der kann sich noch bis Ende März dort für schlappe 350 Dollar pro Nacht tun. Wir haben beschlossen, doch lieber daheim zu bleiben! http://www.icehotel-canada.com/en/index.en.php
Wednesday, February 21, 2007
Hüttenzauber
Nein, diesmal wurde unser Valentinswochenende kein rustikaler Alptraum. Im Gegenteil, es war absolut perfekt! Dieses Mal hatten wir ja wohl wissend ein Chalet und kein Refuge gemietet. Und unser Chalet „le Petit Kernan“ war super. Von Dusche, über Mikrowelle zur funktionierenden Elektroheizung war alles vorhanden. Als wir Freitagabend um 6 im Park ankamen, mussten wir allerdings noch 3 km im Dunkeln zu unserer Hütte schneeschuhen. Aber als wir dann endlich mit Sack und Pack und Schlitten Le Petit Kernan erreichten, war dieses schon auf 12 Grad vorgeheizt. Und mit ein paar Holzscheiten im Ofen, wurde es schnell richtig gemütlich warm.
Und die Elch-Vorhänge gaben dem Raum noch mehr Atmosphäre :) Die Kochecke war perfekt ausgestattet, so dass wir unsere Ganzen Utensilien (die wir vorsorglich doch eingepackt hatten) in der Kiste lassen konnten. So haben wir schnell die hausgemacht und tiefgefrorene Linsensuppe in die Mikrowelle gesteckt „Frozen Dinner“ eingestellt und 10 min später genüsslich zu Abend gegessen! Samstag morgen saß dann ein Eichhörnchen am Fenster,
während wir frühstückten und schaute neidisch auf unsere Zimtschnecken. Diese haben wir dann aber brav später beim Schneeschuhwandern wieder abgearbeitet. Das Wetter war traumhaft. Blauer Himmel und nur ca. -10 Grad. Danach gab’s dann heiße Schokolade, die mit Puneet’s Weihnachtsplätzchen noch umso besser schmeckte! Sonntag mussten wir leider um 12 unser Chalet wieder verlassen. Gerne hätten wir noch ein paar Tage dran gehängt… Nächstes Jahr werden wir dies wohl leider nicht wiederholen können, aber eines Tages werden wir wieder zurückkehren – auch wenn es dann wohl Le Moyen Kernan sein wird.
Friday, February 16, 2007
Schnee, na endlich!
Bisher hatten wir ja wie gesagt einen eher enttäuschenden Winter – zumindest was den Schnee angeht. Ich hab es immer auf die Tatsache geschoben, dass wir jetzt unser Autozelt haben... Aber pünktlich zum Valentinstag kam er dann. Der lang ersehnte Schneesturm. Mittwoch abend ging’s los und Donnerstag morgen war Chaos! 45 cm pudriger Neuschnee zierten die Stadt... und die Strassen. Sämtliche Kindergärten und die Base (jegliche Zusammenhänge natürlich reiner Zufall) blieben geschlossen. Aber das Ministerium war offen, und so musste ich mir einen Tunnel durch den hüfthohen Schnee schaufeln, um zur Bushaltestelle zu kommen. Der Bus brauchte dann auch nur 1,5h zum Minsterium, da die Strasse streckenweise durch den Schnee von 4 auf 2 Spuren reduziert war. Aber im Laufe des Tages wurden die Strassen geräumt, und heute morgen konnte man sogar teilweise die Gehsteige schon wieder benützen.
Wir beschweren uns auch gar nicht, da wir heute nachmittag zu unserem Schneeschuhwochende im Park aufbrechen. Da kommt uns dieser Schneesegen gerade recht!
Wir beschweren uns auch gar nicht, da wir heute nachmittag zu unserem Schneeschuhwochende im Park aufbrechen. Da kommt uns dieser Schneesegen gerade recht!
Carnaval 2007
Ja, auch dieses Jahr gab’s hier wieder den Winter Carnaval. Obwohl der Winter bisher ja eher enttäuschend war, hat’s dann doch noch rechtzeitig geschneit, damit die Künstler an ihren Eisskulpturen sägen konnten. Ausserdem wurd’s noch grad zur rechten Zeit richtig knackig kalt. Und so wurde es auch dieses Jahr wieder ein volle
r Erfolg. Allerdings glaube ich nicht, dass sie das diesjährig neue Open-Air-Kino “Ciné-Tuque” nächstes Jahr wieder im Programm haben warden, denn bei -30 Grad bleibt nicht einmal der abgehärteste Québecer 2h auf einem Klappstuhl sitzen.
Subscribe to:
Posts (Atom)